Aktuelles

Berlin, 2. Februar 2026: 20. Tinnitus Research Initiative (TRI) Konferenz 2026
Wir freuen uns, die 20. Tinnitus Research Initiative (TRI) Konferenz 2026 anzukündigen. Das Tinnitus Zentrum Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Deutsche Stiftung Tinnitus & Hören Charité organisieren gemeinsam diese internationale Konferenz, die vom 16. bis 18. September 2026 in Berlin stattfinden wird. Hunderte weltweit führende Tinnitus-Expert:innen werden am Campus Charité Mitte in Berlin zusammenkommen, um die neuesten Erkenntnisse in Forschung, Diagnostik und der Behandlung von Tinnitus und begleitenden Erkrankungen zu teilen. Der interdisziplinäre Austausch zwischen HNO, Neurologie, Audiologie und Psychologie soll dazu beitragen, die Entstehung von Tinnitus besser zu verstehen, die Symptome zu lindern und in Zukunft eine Heilung zu finden. Die wissenschaftliche Leitung haben Professorin Birgit Mazurek und Professor Berthold Langguth übernommen.
Alle Experten und Interessierte aus Europa und der ganzen Welt sind eingeladen, sich für die Teilnahme online zu registrieren.
Das Programm 2026 sowie die Informationen zu den Ticketpreisen finden Sie hier.

Berlin, 6. Dezember 2025: Forschungspreis Tinnitus und Hören vergeben
In diesem Jahr hat die Stiftung erneut zahlreiche Bewerbungen aus Deutschland und dem europäischen Ausland für den Forschungspreis „Tinnitus und Hören“ erhalten. Der wissenschaftliche Beirat sichtete alle Einreichungen und kürte schließlich Dr. rer. nat. Konstantin Tziridis zum Gewinner. Der Postdoktorand und wissenschaftliche Mitarbeiter für neurobiologische Grundlagenforschung – Experimentelle HNO-Heilkunde an der HNO-Klinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) erhielt die beste Bewertung für seine Forschungsarbeit „Eine Einzeldosis AC102 heilt Tinnitus bei lärmbelasteten mongolischen Wüstenrennmäusen durch Wiederherstellung der Band-Synapsen.“
AC102 ist ein vielversprechender neuartiger Wirkstoff der AudioCure Pharma GmbH, der möglicherweise die Haarzellen vor dem Absterben schützt und die Wiederherstellung der neuronalen Verbindungen vom Innenohr zum Gehirn (Synapsen) fördert. Nach erfolgreicher Phase-1-Studie wird AC102 aktuell in einer europäischen Phase-2-Studie bei Patienten mit Hörsturz getestet, wo er direkt ins Mittelohr injiziert wird und besser wirken könnte als z. B. Kortison.Der Beirat betonte die herausragende wissenschaftliche und klinische Relevanz der Studie und unterstrich die Hoffnung, mit dieser Auszeichnung einen weiteren Schritt hin zu einem wirksamen medizinischen Therapieangebot für Tinnituspatienten gemacht zu haben.

Willkommen bei EUTINNET, dem Europäischen Tinnitus-Netzwerk
Als Mitglied gehören Sie zu einer vielfältigen Gruppe von Tinnitus- und Hörminderungsorganisationen aus ganz Europa, die sich alle darauf konzentrieren, das Bewusstsein zu schärfen, Forschungsergebnisse auszutauschen und die von Tinnitus und verwandten Erkrankungen Betroffenen zu unterstützen. Indem Sie sich mit Experten, Forschern und Patientenorganisationen austauschen, tragen Sie dazu bei, Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern und die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg zu fördern. Ihr Engagement unterstützt uns dabei, die Aufgabe des Netzwerks zu stärken, den Wissenstransfer zu fördern und die Lebensqualität der von Tinnitus betroffenen Menschen zu verbessern.



